Denkanstöße

DENKANSTÖSSE

Die Wasserträgerin

Der Krug der Wasserträgerin ist beschädigt: Immer, wenn sie Wasser holt, tropft auf dem Rückweg vom Brunnen zum Haus etwas Wasser neben den Pfad. 

Dort, wo das Wasser hin tropft, wachsen prächtige Blumen. Trotz oder gerade wegen des scheinbar mangelhaften Krugs kann sich wunderbares Neues entwickeln. 

Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes.
– Rumänisches Sprichwort

Häufige Aussagen Betroffener:

Ich für mich weiß, dass ich richtig gehandelt habe. Trotzdem fühle ich mich schlecht.
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an mein Kind denke.
Nichts ist mehr wie es vorher war.
Ich finde keinen Ausweg aus der Traurigkeit und Verzweiflung.
Ich sehne mich nach meinem Kind.
Wie kann ich das Ganze überwinden?
Ich wünsche keinem ein Danach.
Ich kann den Anblick nicht vergessen. Seither leide ich unter Alpträumen.
Vor einem Jahr hatte ich einen Abbruch. Ich dachte alles sei gut so und jetzt kommt alles wieder hoch, als sei es gestern gewesen.
Obwohl die Entscheidung richtig war, möchte ich das Kind nicht vergessen.
Ich finde keinen Ausweg aus der Endgültigkeit der Situation.
Ich will mein Baby zurück.
Ich wünsche mir, dass meine Entscheidung gegen das Kind akzeptiert wird. Ich finde das Muttersein wird übertrieben dargestellt.
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